LUKAS UND haben sich während ihres Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennen
und schätzen gelernt. Fünf Menschen und ein Hund vermessen die Distanzen zwischen funktionalem Handeln und Bildproduktion und loten die Grenzen des Theaters als Illusionsraum aus. Die künstlerische und organisatorische Zusammenarbeit basiert auf der Gleichberechtigung der Mitglieder, schöpft aber zugleich aus der Unterschiedlichkeit ihrer Interessen und Fähigkeiten.

Uns interessieren besonders Momente von gemeinschaftlicher Sehnsucht, von Unerfülltem und Unerfüllbarem, von Utopie und Unbehagen. Dabei erscheint uns jedes Phänomen als Bild und Illusion zugleich, als Tatsächliches und als Vorstellung. Uns beschäftigt die Frage, inwieweit die Unzuverlässigkeit dessen, was wir wahrnehmen, zu unserem Sein auf der Welt gehört und ob das Theater ein Ort ist, an dem diese Unsicherheit und Brüchigkeit behauptet und verhandelt werden kann.

Ihr erstes Stück „…die keineswegs letzten Piraten“ entstand im Rahmen des Freischwimmer-Festivals 2012/13, im Frühjahr 2013 präsentierten sie die performative Installation „die Tiere“ im Rahmen des Festival ‚Made in Düsseldorf‘ und im Herbst das Bühnenstück „die Landluft“ beim westoff Festival. LUKAS UND „das Untier“ hatte am 29. Mai 2014 am FFT Düsseldorf Premiere und ist im folgenden Herbst im Rahmen des Festivals Favoriten in Dortmund gelaufen. Es folgten „der Automat“ im November 2015 und „das Universum (verschwommen) mit der Premiere am FFT Düsseldorf.

LUKAS UND sind

Alice Ferl  Stine Hertel Johanna Seitz

aktuelle Zusammenarbeiten mit

Niels Bovri Jascha Fidorra Maykon Junkes

ehemalige Mitglieder waren

Bernhard la Dous  Katharina Runte  Lukas

lukasund [at] gmx.de